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Samstag, 29. März
Shoppen
Heute war nur noch Shoppen angesagt und wir sind in ein paar Touristenfallen gefahren worden, um noch ein paar typische ugandische Geschenke einzukaufen. Alles ein bisschen langweilig aber irgendwie auch mal dran.
Am Abend dann doch noch ein bisschen Aufregung. Mit Jeff, Audrey und Thomas und dem einen Ugandischen Mitarbeiter Thomas hier, den wir überreden können mit uns in eine richtige Kneipe hier zu gehen. Bis jetzt sind wir drei Wochen lang behütet gewesen, eigentlich nie im richtig Leben. In der Kneipe, wurden wir gewarnt, kannst du als Weißer doch schon mal ein Messer im Rücken haben. Und vielleicht ist genau das der Charme.
Wir sitzen also mit über 100 Männern, als einzige Weiße, in einem dunklen Raum, der nur von einem Fernsehen erhellt wird, auf dem Arsenal gegen Bolton gezeigt wird.
Jede gelungene Aktion wird wild beklatscht und diskutiert. Stimmung ist hier eigentlich immer. Wir freunden uns mit einem Afrikaner an der uns überredet Ugandischen Wodka zu probieren. Um das ganze kurz zu machen, wir sind weder blind geworden, noch hat uns jemand ein Messer in den Rücken gesteckt. Es war einfach mal gut, so richtig, unbehütet, unter Einheimischen zu sein.
Morgen noch ein Afrikanischer Gottesdienst und dann ab in den Flieger!
Fazit: Ich darf auf keinen Fall vergessen, mich heute Abend mit Colleen zusammenzusetzen, um mögliche Hilfsprojekte zu besprechen. Es gibt so viel zu tun, wichtig ist eben, dass man irgendwo gezielt anfängt.